2.7 Dateneingabe

Zur Dateneingabe dient bei den PocketViewern das Display. Im Gegensatz zu anderen PDAs unterstützt der PocketViewer keine Handschriftenerkennung. Vielmehr wird im unteren Bildschirmbereich eine Tastatur eingeblendet, mit der man die Eingaben vornehmen kann. Der Pocketviewer kann hierbei unterschiedliche Tastaturen einblenden, um dem Benutzer nur die Eingaben zu ermöglichen, die hier sinnvoll sind.

Eigene Buttons können beliebig auf dem Bildschirm positioniert werden. Ebenso sind Pull-Down Menüs vorgesehen.
Beim Berühren des Bildschirms mit dem Stift wird die entsprechende x/y-Koordinate in einem Datensatz abgelegt und kann dort ausgewertet werden.
Um nicht immer aufwendige Vergleiche durchführen zu müssen, können Bereiche auf dem Bildschirm definiert werden, die bei Berührung einen bestimmten Code zurück liefern. Dadurch ist die Auswertung des Touchscreens sehr einfach.
Problematisch wird es nur, wenn sich Bereiche auf dem Bildschirm überlagern. Hierfür nutzt der PocketViewer den sogenannten TouchStack.
Jedes Programm definiert einen TouchStack und legt die gerade aktiven Bereiche auf diesem Stack ab. Der Stack wird beim Berühren des Bildschirms von oben nach unten durchsucht. D.h. der letzte Eintrag im Stack wird als erstes gefunden.
Unter dem normalen Display gibt es noch die sogenannten HardIcons. Diese Symbole dienen dazu, die fest eingebauten Programme direkt aufrufen zu können. Diese Symbole können ebenfalls auf diesem Stack abgelegt werden. Dann kümmert sich das PVOS darum, die richtigen Programme bei Berührung eines Symbols zu starten.
Werden die HardIcons nicht auf dem TouchStack abgelegt, so sind diese Symbole ohne Funktion. Die Symbole OFF und Light können aber nicht abgeschaltet werden.
Zur Abfrage dient der Befehl LibTchWait(), der solange wartet, bis der Stift den Bildschirm berührt. Während dieser Zeit bleibt das Programm in diesem Befehl stehen und führt keine weiteren Aktionen aus.

Für Ergänzungen wenden Sie sich bitte an: Jürgen Wagner